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Baumwolle

Textilien aus Baumwolle kleiden die Menschen schon seit mehreren tausend Jahren.

Auch die griechische Mode kannte Baumwolle.

Um 1000 n.Chr. wird Baumwolle von Araber und Sarazenen in Europa verbreitet.

Seit dem Jahr 1300 wird sie in Deutschland verbreitet, spielt aber lange neben Leinen und Wolle keine bedeutende Rolle.

Um 1700 begann Nordamerika, aus indischem Saatgut Baumwolle systematisch anzupflanzen.

1721 wurde vom Preußenkönig das Tragen von Baumwollgeweben verboten, um der steigenden Einfuhr zu begegnen.

Die Baumwollproduktion stieg enorm an als, die Spinnmaschine, die mechanische Webmaschine und die Entkörnungsmaschine erfunden wurde.

1900 beherrschte Baumwolle den Welttextilmarkt mit einem Anteil von 80%.

Leinen

Leinen blickt auf eine jahrtausendlange Kultur zurück.

Schon 5000 bis 4000 v.Chr. wurde Flachs systematisch von ägyptern, Babyloniern, Phöniziern und anderen Kulturvölkern angebaut.

Die ägyptischen Mumien aus den Pyramiden sind auch in Leinen gehüllt, denn Baumwolle war dort lange Zeit unbekannt.

Die Römer lieferten exakte Beschreibungen der Verarbeitungsmethoden, die sich vom heutigen Prinzip kaum unterscheiden.

Bis heute hat Leinen sein hohes Ansehen als Naturprodukt bewahrt.

Wolle

Schon vor 7000 Jahren waren Wollfilze in China, bei den Babyloniern und in Ägypten ein Begriff.

Durch die Erfindung der Schneiderwerkzeuge, konnten Schafe geschoren werden. Im 14 Jahrhundert wurde in Spanien das Schaf mit der feinsten Wolle gezüchtet, das Merinoschaf.

Ende des 18. Jahrhunderts begann man in Australien mit der Schafzucht, heute leben dort rund 100 Millionen Schafe.

Walk

Walken ist nicht mit dem Filzen von textilen Materialien zu verwechseln, da gewalkte Stoffe zuvor gewebt wurden.